Turnfahrt der Damenriege ins Appenzell (11.-12. September 2021)

Endlich war es wieder einmal so weit. Wir konnten nach einer Corona bedingten Pause unsere letztjährige Turnfahrt nachholen Die Vorfreude war gross, schliesslich lag eine lange Zeit ohne Reisen hinter uns.

Morgens um 7.45 Uhr besammelten sich 25 Turnerinnen auf dem Parkplatz der Firma Bader. Der ZSC-Car der Firma Wäckerli stand schon bereit und Thomas Metzger, unser Chauffeur, half uns beim Verstauen der Gepäckstücke. So konnten wir kurz vor 8.00 Uhr losfahren.

Die Fahrt ging Richtung Zürcher-Oberland, Bauma auf die Hulftegg. Der Bus schlängelte sich die Passstrasse hinauf und wir liessen Dunst und Nebel hinter uns. Oben angekommen gab es den ersten Kaffeehalt im Gasthaus Hulftegg.

Gestärkt nach Kaffee und Gipfel fuhren wir unserem Ziel dem Kanton Appenzell näher. Über das Toggenburg ging es weiter Richtung Schwägalp-Urnäsch. Doch diese Passfahrt hatte so seine Tücken. Mehrmals musste unser Chauffeur anhalten oder Schritttempo fahren, da die Strasse mit Kühen versperrt war. Es war Alpabzugszeit und es schien, dass alle an diesen Tag ihre Kühe wieder ins Tal holten. So konnten wir dieses Brauchtum aus nächster Nähe erleben.

Mit etwas Verspätung kamen wir um ca. 11.20 Uhr in Jakobsbad an. Weiter ging es mit der Luftseilbahn hinauf auf den Kronberg. Obwohl Agnes unsere Gruppe angemeldet hatte, mussten wir bei der Talstation der Gondel einige Zeit warten.

Oben angekommen standen uns verschiedene Möglichkeiten offen. Entweder konnte man im Berggasthaus gemütlich Zmittag essen oder absolvierte eine kleine Wanderung mit Mittagessen aus dem Rucksack. Etwas machten sicher alle: die wunderbare Aussicht geniessen.

Leider verging die Zeit auf dem Kronberg (1657 m.ü.M) viel zu schnell und um 14.00 Uhr ging es mit der Gondel wieder ins Tal. Mit dem Car ging es weiter nach „Appenzell-City“. Dort angekommen konnten wir bereits unsere Zimmer im Gasthaus Hof beziehen. Nach kurzem „Einpuffen“ trafen wir uns vor dem Hotel, um in zwei Gruppen aufgeteilt den restlichen Nachmittag zu verbringen. Die einen besichtigten zuerst das historische Städtchen, shoppten oder genossen die Zeit bei einem Kaffee.

             

Die anderen durften im Kräuterhaus einen Kräutersalz-Kurs besuchen. Zur Freude aller stellten wir ein feines Küchensalz her und erhielten nebenbei viel Wissenswertes über die einzelnen Kräuter vermittelt. Am Schluss durfte jeder ein Glas feines Kräutersalz mit nach Hause nehmen.

Das Nachtessen fand im gut besuchten Gasthaus Hof statt. Das feine Menu (Salat, Rahm-schnitzel mit Nudeln und verschiedenem Gemüse) mundete uns sehr. Agnes verkündete, dass sie dieses Nachtessen mit dem bei der Migros-Aktion „Support your Sport“ gesammelten Geld bezahlt habe. Den Abend liessen wir mit schwatzen, diskutieren und spielen ausklingen.

Tagwache war in unserem 4er Zimmer um 7.15 Uhr, so dass wir genügend Zeit zum Duschen und Ankleiden hatten. Nach einem reichhaltigen Frühstück gaben wir die Zimmer ab und konnten das Gepäck im Hotel zwischenlagern. So konnten wir die anschliessende Führung durch das Städtchen Appenzell ohne Gepäck geniessen. Wieder in zwei Gruppen aufgeteilt, erfuhren wir von den ortskundigen Führerinnen interessante Fakten und viel geschichtlichen Hintergrund zum Städtchen und zu Appenzell selber. Am Schluss wurde uns ein Apéro mitten auf dem Adlerplatz serviert.

       

Die Speisen befanden sich auf einem Tisch, welcher auf einer langsam rotierenden in den Strassenbelag eingelassene Drehscheibe des Bildhauers und Sprengkünstlers Roman Signer stand. Da sich die Scheibe in drei Minuten um 360 Grad dreht, erlebt man, wenn man auf der Drehscheibe steht, ein Stückchen Appenzell rund-herum. So wurde dieser Apéro zu einem speziellen Schlusspunkt der Stadtführung. Danach stand uns noch ein wenig freie Zeit zur Verfügung, die viele zum Souvenir kaufen oder sich mit feinen, süssen Spezialitäten der vielen Bäckereien/Konditoreien eindecken nutzten.

Um 11.15 Uhr fuhr der Bus weiter zum nächsten Etappenziel. Auf dem Dorfplatz in Heiden teilten wir uns wieder in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe besichtigte Heiden und hatte freie Zeit zur Verfügung, während die zweite Gruppe sich sportlich an die Wanderung entlang dem Witzweg wagte.

       

Alle paar hundert Meter lernten wir einen Appenzeller Witz kennen und konnten die traumhafte Landschaft des Appenzellerlandes geniessen. Die atemberaubende Aussicht auf den Bodensee und hinüber in den süddeutschen-Raum entschädigte uns für die Mühen während der ca. 2 ½ stündigen Wanderung.

Am Ziel beim Bahnhof Walzenhausen holte uns der Bus wieder ab. So konnten wir gemein-sam die Heimreise nach Regensdorf antreten.

Ein grosses Dankeschön an Agnes für die wunderbare und gut organisierte Turnreise. Wir haben es sehr genossen und viel erlebt.

 

 

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