Turnfahrt der Damenriege Regensdorf vom 31. Aug./1. Sept. 2019

Kürzeste Fassung: Es war einfach hammermässige Spitze, super organisiert und alle hatten tolle Stimmung.

Einige Details zum Zurück-Erinnern und für die Daheimgebliebenen:

Am Samstag, kurz vor sieben Uhr, standen alle Teilnehmerinnen samt Gepäck zum Einsteigen bereit. Pünktlich konnte unser Chauffeur Thomas abfahren und es zeigte sich, dass alle munter waren, denn sehr schnell war der Car mit Schwatzen und Lachen gefüllt. In Sachseln gab es schon den ersten Kaffeehalt. Wir wurden herzlich von Daniela und ihrem kleinen Sohn vor dem Restaurant Zollhaus in Empfang genommen.

Die Fahrt weiter über den Brünig, dem Brienzer- und Thunersee entlang, zeigte uns, wie schön unsere Schweiz doch ist. All die Blumenpracht, die verschiedenen Häusertypen und die Vielfalt der Bergformen faszinierten uns. Fleissig wurden Bilder geschossen, die wahrscheinlich dann später wegen Unschärfe wieder gelöscht werden mussten. Doch die vielen Kurven bis zum Jaunpass kamen bei einigen von uns nicht so gut an, so dass einige ein flaues Gefühl in der Magengegend spürten.

Mit kleiner Verspätung durften wir die Führung in der Schokoladenfabrik Cailler starten. Schon der Duft machte uns klar, dass es hier süss zu und her geht. Die interessante Führung vermittelte uns gut die Herkunft aller Zutaten und die gesamte Herstellung der Schokolade. Ob jedoch alle Zulieferer immer so menschenfreundliche Bedingungen haben, wie es uns über die Kopfhörer in unsere Ohren rauschte? Schade, dass wir bei der Degustation der verschiedenen Pralinés nicht noch einige in unsere Taschen stecken konnten.

   

Jetzt kam unser sportlicher Teil der Turnfahrt. Da gibt es den einzigen negativen Punkt an die Organisation zu bemängeln. Von jetzt an muss die Verantwortliche vor jeder Wanderung die Schuhe auf Wandertüchtigkeit kontrollieren. Kurz nachdem über die Haltbarkeit von Sohlen gesprochen wurde, bemerkte Vreni Hohl, dass bei ihr etwas mit den Schuhen nicht stimmte. Und tatsächlich löste sich bei ihren Schuhen nicht nur die rechte Sohle, sondern auch noch die linke.

Nach längerer Zeit und mit Notbehelf konnte sie die Wanderung dem Montsalvens-Stausee und durch die romantische Jaunbachschlucht mit den andern geniessen. Ob der Genuss bei ihr so gross war wie bei uns, weiss ich nicht! Susanne jedoch war am Ende der Wanderung stolz auf ihre Leistung. Sie meisterte die Hängebrücke und die verschiedenen Stege trotz mulmigem Gefühl tapfer.

Von den 33 Teilnehmerinnen kamen neun nicht auf die Wanderung. Sie blieben in Charmey zurück: sechs vergnügten sich im sehr schönen Thermalbad und drei betrieben nach einem Spaziergang Wirtschaftsgeografie. Sie alle erwarteten uns Wanderer nach fast einer Stunde Verspätung am Ende der Schlucht. Im Städtchen Gruyères lauschten wir heimatlichen Alphornklängen, löschten den Durst oder liefen durch die Häuserzeilen zum Schloss hoch.

Nach Bezug der Zimmer im Hotel de Chailly und kurzer Dusche füllten wir unsere Bäuche mit feinem Essen. Einige zog es dann noch ins Nachtleben nach Montreux.

Am Sonntag war es ganz besonders. Wir konnten Monique und Vreni Leeser zum Geburtstag gratulieren. Doch davon später. Zuerst brachte uns Thomas nach Lutry, wo wir individuell das Städtchen besichtigen konnten. Vor dem Mittag fuhr der Lavaux-Express uns durch die Weinberge.

                  

Im Weingut Vins Porta erwarteten uns das Winzerpaar und die Cousine von Christina. Wir durften Weine degustieren und dabei noch die vielen feinen Häppchen vom Holzbrett geniessen. Das Dampfschiff Montreux brachte uns nach der Rückfahrt vom Weinberg wieder zurück nach Montreux.

Zuerst aber hiess es nochmals die Geburtstagskinder hochleben. Am Schiffsteg wurden wir von Cousine Eveline mit feiner Rüeblitorte verwöhnt und dazu gab es noch ein Gläschen mit einem feinen Tropfen.

Die ersten Regentropfen trafen uns schon auf dem Schiff. Beim Umsteigen in den Car war es wieder trocken. Als Petrus dann die Schleusen am Himmel öffnete, waren wir schon auf der Heimfahrt. Nun war uns die Nässe egal. Er liebt uns halt doch, der alte Mann, denn er hat uns zwei herrliche sonnige Tage geschenkt, die voller vieler interessanter Momente steckten.

Nochmals ganz herzlichen Dank an Christina und ihre Helferinnen.

 

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